Pariser Passagen: Eine Welt für sich

 

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Unser Startpunkt: der ehemalige Ehrenhof im Palais Royal. Er wurde von dem Künstler Daniel Buren in einen modernen urbanen Platz umgestaltet. Zunächst von den Franzosen ungeliebt, entwickelten sich die unterschiedlich hohen schwarz-weißen Säulen bei den Touristen zu beliebten Hüpf-Foto-Motiven. Dem müden Besucher offerieren sie zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Das praktische an diesem Spaziergang: er ist vom Wetter unabhängig. Bei Regen wird man nicht nass und bei Sonnenschein fällt durch die meist verglasten Decken ein herrlich diffuses Licht. Nur bei über 30 Grad im Schatten sollte man Abstand von dieser Schlenderei nehmen.

Die meisten Passagen, die sich mitten durch ganze Gebäudekomplexe ziehen, wurden im 19. Jahrhundert errichtet. Sie stellen eine für Paris typische architektonische Besonderheit dar. In den meisten befinden sich kleine Geschäfte, Teestuben oder Restaurants. Besonders schön für Bücher-Liebhaber: die zahlreichen Antiquariate und Buchläden, in denen man beim Stöbern schnell die Zeit vergesssen kann.

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Die Passage de Panoramas

Unser Weg führt uns vom Palais Royal zunächst in die Galerie Vivienne und dann – an der ehemaligen Börse vorbei – in die Passage de Panoramas (meine Lieblingspassage, weil sie für mich von den Geschäften und Cafés her noch am ursprünglichsten wirkt). Nur einmal über den Boulevard Haussmann tauchen wir in die Passage Jouffroy ein, die fast nahtlos in die Passage Verdeau übergeht.

 

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Auch in Paris gibt es Wolpertinger

Insgesamt existieren noch rund 20 solcher Durchgänge in der Nähe der Grands Boulevards – es gibt also noch viel mehr zu sehen.

Mehr Informationen zu den Passagen und ihrer Geschichte findet Ihr schön aufgemacht auf der offiziellen Seite des Fremdenverkehrsamts Paris – auf deutsch.

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Nur mal so nebenbei: wir sind echt verwöhnt mit unseren Spielplätzen, es geht auch wesentlich spartanischer…

 

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